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Hochzeitsinterview: Countryhochzeit mit traditionellen Bräuchen aus dem Norden

Hochzeitsinterview: Countryhochzeit mit traditionellen Bräuchen aus dem Norden

Sarah ist in einem Western-Reitstall im Norden groß geworden. Durch das ländliche Leben und den Kontakt zum Westernreiten hat sie über die Zeit eine große Leidenschaft für die romantische und rustikale Art von amerikanischen Hochzeiten entwickelt. Zum Glück konnte sie auch ihren zukünftigen Mann Eike von diesem Hochzeitsthema schnell überzeugen.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis die beiden sich in einer rustikalen Scheune das Ja-Wort geben und danach mit ihren liebsten Freunden und der Familie eine unvergessliche Partynacht erleben wollen. 

Wir haben Sarah zu ihren letzten Vorbereitungen, ihren vielen schönen DIY-Projekten und den traditionellen nordischen Bräuchen befragt. 

Setzt euch entspannt in die Frühlingssonne und genießt unser neues Hochzeitsinterview,


1. Erzähl uns doch kurz etwas über euch:

Wir sind Sarah und Eike, kommen aus einem – sagen wir mal – sseeehhr ländlichen Dorf, das zwischen Hamburg und Bremen liegt. Kennengelernt haben wir uns vor 7 Jahren bei dem Geburtstag einer Freundin. Und ich war sofort Feuer und Flamme für Eike! Zusammengekommen sind wir dann erst ein halbes Jahr später und ich bin so glücklich, dass ich gleich mit meinem ersten richtigen Freund die Liebe meines Lebens gefunden habe und wir jetzt bald schon heiraten.

2. Wie wird der Tag eurer Hochzeit ablaufen?

Hoffentlich nicht zu stressig! :D
Geplant ist: Das Eike und ich die Nacht getrennt verbringen und ich bei meiner Trauzeugin übernachte. Morgens wird schön mit Frühstück in den Tag gestartet und dann startet auch schon zu Hause unser Styling .Eike bekommt in der Zeit Besuch von seinen Trauzeugen und seinen Eltern die sich dann zusammen fertig machen und zur Location fahren. Wenn wir Mädels dann fertig sind, fahren wir ca. 30 min zu unserer Freien Trauung in einer wunderschönen Scheune/Bauernhaus. Total romantisch und schön dort!!! Und da werde ich das erste Mal auf meinen Ehemann treffen!!! Der wohl schönste Moment den Tag über. Nach der Trauung gibt es kühle Getränke für unsere Gäste und auf dem rustikalen Anwesen werden Bilder gemacht . Von dort aus starten wir dann zu unserer Partylocation, wo hoffentlich bis zum Morgengrauen gefeiert wird.

3. Wie seid ihr auf das Vintage-/Country-Motto gekommen?

Meine Eltern haben einen eigenen kleinen Western-Reitstall und ich bin mit dem Country Motto eigentlich groß geworden. Ich finde die amerikanischen Country-Hochzeiten mit der tollen Musik, den Bräuchen, dem rustikalen Motto und den ganze Style einfach total schön und romantisch. Passend dazu durfte ein bisschen Vintage natürlich nicht fehlen. Und zum Glück hat Eike das Motto auch sofort geliebt 🙂

4. Du hast so viele, wunderschöne DIY’s für eure Hochzeit gestaltet. Auf welches DIY bist du besonders stolz?

Auf eins was noch keiner kennt 🙂 Wir sind grade dabei ein Sitzplan zu basteln, auf einer Palette mit dem Spruch „Finde dein Gesicht und du findest deinen Platz“. Wir haben von allen Gästen Bilder, die dann in dem entsprechenden Bilderrahmen mit der dazugehörigen Tischnummer kommen und so weiß dann jeder, der sein Bild gefunden hat, an welchen Tisch er oder sie sich setzen darf 😀

5. Was wird das Besondere an eurer Hochzeit sein?

“Besonders” ist immer schwer weil glaube ich jedes Brautpaar seine Hochzeit besonders findet, aber ich denke bei uns wird es mal ganz anders als man es teilweise kennt, alles ein bisschen rustikaler, mit teils amerikanischen Bräuchen und Musik, eine wunderschöne freie Trauunng in einer alten Scheune, alles sehr familiär und locker, viel Liebe zum Detail und alles wird glaube ich sehr persönlich und emotional.

6. Und was darf an euerm Größen Tag nicht fehlen?

Spaß und richtiges Feiern. Und natürlich unserer Familie und Freunde!

7. Auf deinem Profil habe ich von der Tradition des „Hochzeitbitter“ gelesen. Kannst du uns diesen Brauch genauer erklären?

Also ein Hochzeitsbitter ist bei uns in der Region dafür zuständig die Einladung an die Gäste zu verteilen. Eigentlich machen das laut Brauch immer die Geschwister, aber sehr gute Freunde gehen dafür natürlich auch. In Anzug bekleidet geht es mit Zylinder und einem Gehstock bewaffnet los. Der Kostenbitter klingelt unangekündigt bei den Leuten und muss einen Spruch aufsagen, den sich das Brautpaar vorher ausgedacht hat. Der Spruch bezieht sich auf die Einladung und die genauen Daten. Ist die Einladung dann übergeben muss der Kostenbitter alles trinken was ihm angeboten wird und normalerweise muss ein Kurzer immer an den Gehstock gebunden werden, den man bei der Hochzeit gegen einen Tanz zurückbekommen kann. Wie man merkt, ist eigentlich ein Absturz des Kostenbitters vorprogrammiert…

8. Habt ihr schon eure Flitterwochen gebucht? Wohin wird es gehen?

Ja und Nein. Nach dem Standesamt fahren wir 2 Tage an die Ostsee um noch einmal runter zu kommen und Ende des Jahres wollen wir meine Schwester besuchen die ab August ein Auslandsjahr in Amerika macht und dort dann unsere Flitterwochen nachholen.

9. Was steht in den letzten Wochen vor der Hochzeit noch alles an?

Beautytermine, Brautkleid abholen, mit allen Dienstleistern nochmal absprechen und treffen, tanzen üben, die letzten großen DIY’s machen…eigentlich sehr, sehr viel.

10. Bist du so kurz vor dem großen Tag eher Bridechiller oder Bridezilla?

Eher ein Bridechiller. Dazu muss ich aber sagen, dass ich den Bridezilla lang genug hatte 😀 Aber jetzt wo der Tag immer näher rückt, steigt einfach jeden Tag die Vorfreude und man sieht alles viel, viel entspannter als vor 3 Monaten. Zumindest ist es bei mir so 🙂

Die vielen DIY’s von Sarah könnt ihr auf ihrem Instagram-Account @vintage_bride_19 finden. 

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